Menschenrechtsfragen in China (Xinjiang und Tibet)


Teilen  in : ︎ ︎

Viele deutsche Unternehmer haben ihre Fabriken in China; manche wie Volkswagen haben eine sogar in Xinjiang, die knapp 90 Minuten Autofahrt von Haftanstalten, wo Millionen von Uiguren, Muslimen und Minderheiten bekanntlich festgehalten sind, entfernt ist. Sie behaupten, von der Situation in diesen Haftanstalten nichts zu wissen, obwohl sie über 700 Einheimische anstellen. Siemens wurde aufgrund seiner Kooperation mit China Electronics Technology Group Corporation, das bei der Entwicklung einer Polizeianwendung in Xinjiang hilft, die Mitschuld daran vorgeworfen, dass einige Leute in die Anstalten geschickt wurden. Wir können vermuten, dass diese nicht die einzigen deutschen Unternehmen sind, die am sogenannten „Freiluftgefängnis“ in Xinjiang verdienen und mit den Internierungslagern verbunden sind.

Artikel 1 und 3 des deutschen Grundgesetzes schreiben vor: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“ und „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ Deutsche Bürger sollen verantwortlich sein zu kontrollieren, ob deutsche Unternehmen jenseits der Grenze gegen das Gesetz verstoßen.

Quelle: https://www.nytimes.com/2019/08/21/opinion/xinjiang-business.html